Fellpflege beim Hund: Was es alles zu beachten gilt

Fellpflege beim Hund

Fellpflege beim Hunde ist wichtig, das wissen wir alle. Doch was genau ist das überhaupt und wie können Sie Ihr Tier verwöhnen? Fest steht, dass eine gute Pflege das Wohlbefinden steigert und die Gesundheit erhält. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um unsere Tipps zur Hunde-Fellpflege zu verinnerlichen.

Hunde-Fellpflege: Auf den Vierbeiner kommt es an

Zunächst einmal sollten Sie wissen, dass nicht jede Fellnase einen regelmäßigen Haarschnitt benötigt. Auch gilt es den richtigen Zeitpunkt zu wählen. Kaum ein Hund fühlt sich mit 3 mm wohl, wenn er anschließend durch den Winter spazieren darf.

Doch ein Haarschnitt hilft vielen Hunden besser zu sehen. Außerdem lassen sich so Verfilzungen entfernen, welche sich mit der Bürste schon nicht mehr lösen ließen. Schlussendlich stellt es für viele treue Freunde eine große Erleichterung dar, wenn Sie im Sommer etwas von ihrer Wolle lassen können.

Hunde scheren: Profi oder selber machen?

So wie wir uns regelmäßig zum Friseur begeben oder diesen zu uns nach Hause kommen lassen, muss es bei Hunden nicht sein. Wenn Sie einen schicken Haarschnitt wünschen, dann sollten Sie zum Hundefriseur. Möchten Sie die Krallen gepflegt bekommen, geht es zum Profi. Soll Ihr Hund lediglich Fell verlieren, können Sie es selbst machen.

Außer Sie wünschen nicht die vielen Hundehaare in der Wohnung. Wobei Sie den Haarschnitt auch im Keller oder im Garten vornehmen können. Eine gute Hundeschermaschine kostet einige Euro. Jedoch rentieren sich diese schnell, weil die Klinge einige Jahre lang halten dürfte, bevor sie stumpf wird.

Empfehlenswerte Marken für Hundeschermaschinen sind:

  • Moser
  • Oneisall
  • Kerbl
  • Lister
  • Pet Clipper
  • Hauptner
  • Oster

Warum keine normale Haarschneidemaschine für den verwenden? Weil die Klingen oft nicht für das dichte Hundefell ausgelegt sind. Sie verstopfen schnell und schneiden dann nur noch bedingt oder gar nicht mehr.

Fellpflege beim Hund: Was es alles zu beachten gilt

Fell schneiden ist nicht alles: Das können Sie noch tun

Fellpflege bedeutet nicht nur schneiden und die Wolle wieder in Form bringen. Sie können noch viele andere Kniffe nutzen:

  • Unabhängig von Ihrer Hunderasse, sollten sie das Fell Ihres Hundes regelmäßig bürsten. Nach Spaziergängen bei Matschwetter, den Schmutz trocknen lassen und dann auskämmen.
  • Das Waschen Ihres Hundes ist nur alle paar Wochen bis wenige Male im Jahr notwendig. Vergessen Sie danach nicht den Fön und die Bürste zu verwenden. Insbesondere langes Fell kann ohne entsprechende Nachpflege verfilzen.
  • Verwenden Sie bitte nur ausgewiesene Hundeshampoos und Pflegeprodukte. Was beim Menschen gut wirkt, ist nicht unbedingt die beste Wahl für Ihr Haustier.
  • Für zwischendurch empfiehlt sich ein Fellpflege-Handschuh. Dadurch verbinden Sie die Fellpflege mit Streicheleinheiten. Solche Handschuhe eignen sich sehr gut, um Ihren Hund von überschüssigem Fell zu befreien. Was bei einigen Hunderassen angebracht ist. Deshalb nennt man sie auch „DeShedding-Handschuhe“.

Checkliste zur Fellpflege beim Hunde

Diese Checkliste müssen Sie nicht für jeden Vierbeiner vollständig anschaffen. Lernen Sie die Vorteile der einzelnen Werkzeuge kennen, um dann nach der Notwendigkeit zu entscheiden:

  • Fellkamm & Fellbürste
  • Unterwollbürste
  • Fellschere
  • Hundeshampoo
  • Schermaschine
  • Entfilzungsharke

Haut und Fell fit durch Ernährung

Keinesfalls unterschätzen sollten Sie die Ernährung Ihres Hundes. Mit der Versorgung durch die richtigen Vitalstoffe in ausreichender Menge, glänzt das Fell und seine Haut bleibt makellos.

  • Ein Mangel an Biotin kann bspw. zu sprödem Fell und rissigen Krallen führen. Dem Vitamin B7, auch als Vitamin H bekannt, wohnt eine erneuernde Kraft inne. Sie lässt Ihren Hund gesünder aussehen. Genaue Mengenangaben zum täglichen Bedarf beim Hund fehlen leider noch. Biotin steckt unter anderem im Eigelb und Rinderleber, wenn es um größere Mengen geht.
  • Nicht nur das Biotin, generell alle B-Vitamine sind für die Gesunderhaltung Ihrer Fellnase wichtig. Weshalb viele Hundebesitzer immer mal ein rohes Ei ins Futter geben. Leider musste man feststellen, dass rohe Eier die Aufnahme von Biotin verschlechtern. Neuerdings wird deshalb zu Hefe geraten, um Biotin und weitere B-Vitamine zuzuführen.
  • Vitamin A und E helfen bei einer guten Befeuchtung der Haut sowie Schleimhäute.
  • Hunde wie Menschen benötigen essentielle Fettsäuren. Gemeint sind damit vorrangig die einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Sie tragen ebenso zu einem geschmeidigen Fell bei und stärken gleichzeitig die Gelenke. Sie könnten bspw. Leinöl oder Fischöl ins Futter geben. Informieren Sie sich aber bitte vorher über die Herstellungsweise der Produkte.
  • Schlussendlich sollte Ihr Hund stets frisches und sauberes Wasser zu trinken stehen haben. Wenn Sie sich einmal mit der Trinkwasserqualität auseinandersetzen, stellen Sie fest, warum diese nicht immer optimal ist. Für Sie und Ihre Haustiere könnte deshalb ein geeigneter Wasserfilter sinnvoll sein.

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